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Efficiency matters

Subsidiäres Verbot für fossile Heizungen

Ausgangslage:
Die Schweizer Klimapolitik steht vor grossen Herausforderungen, insbesondere auch im Gebäudebereich.
Der Bundesrat sieht mittelfristig vor, die Fördermassnahmen im Gebäudebereich durch ein Lenkungssystem und die Weiterentwicklung von technischen Vorschriften abzulösen. Die Konferenz der Kantonsregierungen (KdK) und die EnDK haben sich das langfristige Ziel gesetzt, bis 2050 die
CO2-Emissionen aus Gebäuden um über 90 Prozent unter das Niveau von 1990 zu senken. Dazu sollen die kantonalen Vorschriften im Gebäudebereich laufend verschärft werden. Abgeleitet von diesem langfristigen Ziel wird im Vorschlag für ein CO2-Gesetz post 2020 ein CO2-Absenkpfad für den Gebäudebereich definiert. Dieser Absenkpfad soll durch die CO2-Abgabe auf Brennstoffe, das Gebäudeprogramm sowie die kantonalen Instrumente erreicht werden.
Der Bundesrat schlägt nun in seiner Vernehmlassungsvorlage für die Klimapolitik post 2020 eine subsidiäre Massnahme vor: Wenn das Zwischenziel für die CO2-Emissionen von Gebäuden von durchschnittlich minus 51 Prozent in den Jahren 2026 und 2027 gegenüber 1990 trotz dem vorgesehenen Massnahmenmix verfehlt wird, erlässt der Bundesrat ein grundsätzliches Verbot für den Einbau von fossilen Heizsystemen bei Neubauten sowie beim vollständigen Ersatz fossiler Heizungen bei bestehenden Bauten.

Ziel:
Ziel der Studie ist es, vertiefte und Aussagen zu den Auswirkungen eines solchen subsidiären Heizungsverbots zu erarbeiten. Der Fokus soll dabei auf der Charakterisierung und Quantifizierung der direkt betroffenen Akteure sowie auf den Kosten und Nutzen liegen, die ein subsidiäres Verbot fossiler Heizungssysteme (inkl. Gasheizungen) für diese mit sich bringen würde.