Die Gemeinde Aesch als Teil des Front Runner Programms

Das Front Runner Programm von Energie Schweiz unterstützt die ambitioniertesten Städte und Gemeinden der Schweiz in ihrer Energie- und Klimapolitik. Die Gemeinde Aesch (BL) hat TEP Energy dazu eingeladen ein Teilprojekt im Bereich der integrierten Energiegemeinschaft für Strom, Wärme und Mobilität zu konzipieren und durchzuführen. Dabei sollen die drei Bereiche innovativ verknüpft werden, um lokale innovative Anwendungen zu finden.

Städte und Gemeinden, die eine Netto-Null oder 2000 Watt Strategie besitzen und Projekte in den Bereichen Energie und Klima vorantreiben möchten, konnten sich im Juni 2025 auf einen Förderbeitrag des Programms Front Runner von Energie Schweiz bewerben. Die Gemeinde Aesch (BL) hat sich mit drei Teilprojekten beworben und den Zuschlag erhalten. TEP Energy wurde von der Gemeinde dazu eingeladen das zweite Teilprojekt zu konzipieren und zu bearbeiten. Es wurde ein Projekt erarbeitet, in dem innovative Wege zur gemeinschaftlichen Nutzung und Erzeugung von Strom, Wärme und Mobilität erarbeitet werden. Das Projekt läuft von Januar 2026 bis Oktober 2027 unter dem Namen «LEG plus: Integrierte Energiegemeinschaft für Strom plus Wärme und Mobilität in der Nachbarschaft und im Quartier».

Projektinfos

  • Projektlaufzeit2026-2027

  • Kontaktperson TEP EnergyMartin Jakob

  • AuftraggeberinGemeinde Aesch

  • ProjektpartnerAAK Anwälte und Konsulenten AG

Referenzprojekte

Energiestadt Glarus

Mit dem Energiestadt Label können sich Gemeinden zertifizieren lassen, die sich kontinuierlich für eine effiziente Nutzung von Energie, den Klimaschutz und erneuerbare Energien sowie umweltverträgliche Mobilität einsetzen. Seit 2020 unterstützt TEP Energy die Gemeinde Glarus bei der Umsetzung und so auch beim Re-Audit des Labels Energiestadt im Jahr 2024.

Niedertemperatur Fernwärmenetze. Die Grundlage zur Modernisierung des Wärmesektors.

Erneuerbare Energien und Abwärmequellen sollen die bislange dominerenden Energieträger Kohle und Erdgas in polnischen Fernwärmenetzen ersetzen. Dies bedingt zuvorderst eine Absenkungung der Systemtemperatur. Die Studie zeigt die dazu notwendigen technischen, regulatorischen und organisatorischen Massnahmen auf und ermittelt das Gesamtpotential zur Dekarbonisierung der Fernwärme in Polen.

Erweiterung Gebäudeparkmodell für den SIA-Effizienzpfad

Mit dem erweiterten Gebäudeparkmodell werden die Primärenergie- und Treibhausgasemissionen von Neubau- und Erneuerungsprojekten mit den Zielwerten verglichen und die Wirkung energiepolitischer Zielsetzungen auf gesamtschweizerischer Ebene überprüft.