Nachbarschaftliche Lösung in Aesch als Teil des Front Runner Programms
Das Front Runner Programm von Energie Schweiz unterstützt ambitionierte Städte und Gemeinden der Schweiz in ihrer Energie- und Klimaziele. Die Gemeinde Aesch (BL) wurde im Rahmen des Front Runner Programms von Energie Schweiz als sogenannte «Front Runner Gemeinde» ausgewählt. Gemeinsam mit TEP Energy entwickelt und erprobt Aesch im Teilprojekt «LEG+» innovative Modelle für die gemeinsame Nutzung und Erzeugung von Strom, Wärme und Mobilität auf Quartierts- und Nachbarschaftsebene.
Das Projekt läuft von Januar 2026 bis Oktober 2027 unter dem Titel:
«LEG+: Integrierte Energiegemeinschaft für Strom plus Wärme und Mobilität in der Nachbarschaft und im Quartier».
Ein LEG+ kann beispielsweise bedeuten:
- erneuerbare Wärme gemeinsam mit Gebäuden in der Nachbarschaft erzeugen,
- Strom aus einer gemeinsamen Photovoltaikanlage nutzen,
- Elektrofahrzeuge oder E-Bikes gemeinsam laden,
- oder Sharing-Lösungen für Mobilität gemeinsam organisieren.
Ob einzelne oder mehrere Elemente umgesetzt werden, hängt von der jeweiligen Situation, den technischen Möglichkeiten sowie den Interessen der beteiligten Eigentümerschaften und Bewohnerinnen und Bewohner ab.
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Projektinfos
Projektlaufzeit2026-2027
Kontaktperson TEP EnergyMartin Jakob
AuftraggeberinGemeinde Aesch
ProjektpartnerAAK Anwälte und Konsulenten AG
Referenzprojekte
Ex-post Analyse der Energienachfrage im Dienstleistungssektor Schweiz
Zusammen mit Prognos und Infras führen wir im Auftrag des Bundesamts für Energie (BFE) regelmässig die Ex-post Analyse der Energienachfrage der Schweiz durch. TEP Energy ist für die Sektoren Dienstleistungen und Landwirtschaft verantwortlich.
Energiestadt Glarus
Mit dem Energiestadt Label können sich Gemeinden zertifizieren lassen, die sich kontinuierlich für eine effiziente Nutzung von Energie, den Klimaschutz und erneuerbare Energien sowie umweltverträgliche Mobilität einsetzen. Seit 2020 unterstützt TEP Energy die Gemeinde Glarus bei der Umsetzung und so auch beim Re-Audit des Labels Energiestadt im Jahr 2024.
CO₂-Emissionstool für den ETH-Rat: Bilanzierung, Szenarien und Netto-Null bis 2040
Das CO2-Emissionstool des ETH-Rates wurde angepasst und ausgebaut.
Niedertemperatur Fernwärmenetze. Die Grundlage zur Modernisierung des Wärmesektors.
Erneuerbare Energien und Abwärmequellen sollen die bislange dominerenden Energieträger Kohle und Erdgas in polnischen Fernwärmenetzen ersetzen. Dies bedingt zuvorderst eine Absenkungung der Systemtemperatur. Die Studie zeigt die dazu notwendigen technischen, regulatorischen und organisatorischen Massnahmen auf und ermittelt das Gesamtpotential zur Dekarbonisierung der Fernwärme in Polen.
Zukünftiger Energiebedarf in EU27+3 bis 2050
Zusammen mit dem Fraunhofer-Institut für System- und Innovationsforschung (www.isi.fraunhofer.de) erstellte die TEP Energy GmbH Szenarien zu dem zukünftigen Energiebedarf in den Sektoren Industrie, Gebäude (Haushalt und Gewerbe/Dienstleistung) und Verkehr.
Energieausweisdaten zur Charakterisierung des Gebäudebestands
Gewinnung von Erkenntnissen über die energetische Qualität des Deutschen Gebäudebestands aus Energieausweisen
CREAM – Integrierte Betrachtung von Klimaschutz und -anpassung sowie Ressourceneffizienz bei der Gebäudepark-Modellierung
Ziele, Strategien und Massnahmen im Bereich Klimaschutz, Energieplanung und Weiterentwicklung von Energienetzen in Städten werden mit dem Gebäudeparkmodell (GPM) bereichsübergreifend konzipiert.
Erweiterung Gebäudeparkmodell für den SIA-Effizienzpfad
Mit dem erweiterten Gebäudeparkmodell werden die Primärenergie- und Treibhausgasemissionen von Neubau- und Erneuerungsprojekten mit den Zielwerten verglichen und die Wirkung energiepolitischer Zielsetzungen auf gesamtschweizerischer Ebene überprüft.
Volkswirtschaftliche Massnahmenanalyse zur Energiestrategie 2050 – Elektrogeräte
Mit der Energiestrategie 2050 verfolgt der Bundesrat das Ziel, den Stromverbrauch in der Schweiz bis 2050 gegenüber einer Referenzentwicklung deutlich zu senken.