Berichterstattung zur Nachhaltigkeit der EPIC Suisse AG

Der Gebäudesektor spielt eine zentrale Rolle bei der Erreichung des nationalen Netto-Null-Ziels. Daher engagieren sich Immobilienunternehmen wie die EPIC Suisse AG verstärkt für die Verbesserung ihrer Nachhaltigkeit und Energieeffizienz. Um dieses Ziel zu erreichen, sind Kenntnisse über die aktuelle Situation und den Weg zu einer weiteren Emissionsreduktion erforderlich.

Die EPIC Suisse AG ist ein Immobilienunternehmen mit rund 25 grösseren Objekten mit Gebäuden unterschiedlicher Größe, unterschiedlichen Alters und unterschiedlicher Art. Seit 2022 unterstützen TEP Energy und Sustainserve EPIC bei der Nachhaltigkeitsberichterstattung, insbesondere durch die Berechnung des Energie- und Wasserverbrauchs sowie der Treibhausgasemissionen nach Scope. Dies umfasst die Datenerhebung bei den Mietern, die Datenbereinigung und -vervollständigung, die Bewertung der aktuellen Situation und den Vergleich mit den Vorjahren sowie schließlich die Berichterstattung. Auf dieser Basis haben EPIC und TEP Energy gemeinsam einen Absenkpfad konzipiert, der 2023 vom Board beschlossen wurde. Der Absenkpfad sieht vor ihre Treibhausgasemissionen von etwa 15.5 kgCO2e/m2 (2023) bis 2050 auf 1.2 kgCO2e/m2 zu reduzieren (Scope 1 und 2).  Dabei besteht das Zwischenziel ihre Emissionen bis 2035 auf 3.5 kgCO2e/m2 zu reduzieren.

Projektinformationen

Referenzprojekte

SURE - SUstainable and REsilient energy for Switzerland

Sweet - SURE untersucht den Einfluss disruptiver Ereignisse auf das Schweizer Energiesystem. TEP Energy bearbeitet Energienachfragethemen wie z.B. die Nachfrageentwicklung nach Energieträgern in der Schweiz, die Auswirkung von Schocks auf die Nachfragelast, Einsatzmöglichkeiten von Gross-Wärmepumpen.

Scope 3 Emissionen eines Portfolios von gewerblichen Bestandsgebäuden und von Neubauprojekten

TEP Energy unterstützt gemeinsam mit dem Partner Sustainserv die Firma SPS, einen der führenden Schweizer Immobilienbewirtschafter und -entwickler, bei der Umweltberichterstattung (ESG). Hierzu werden methodische Fragen geklärt und erste Ergebnisse im Umweltbericht publiziert. Dies umfasst die Berechnung der Treibhausgasemissionen des Scopes 3 der Phase «Erstellung» (Errichtung + Entsorgung) von Instandsetzungs- und Erneuerungstätigkeiten des gesamten Gebäudeportfolios von Bestandsgebäuden und neuen Entwicklungs-projekten.

Die Energieperspektiven der Schweiz

Unter der Leitung von Prognos ist TEP Energy gemeinsam mit weiteren renommierten Partnern an der Erarbeitung der Energieperspektiven im Auftrag des Bundesamts für Energie beteiligt.

Netto Null Treibhausgasemissionen im Gebäudebereich

Gemeinsam mit Partnern erarbeitet TEP Energy methodische Grundlagen (F0) auf Basis der WLCNN-Methode, prüft die Erreichbarkeit von Netto-Null-Zielen (F1) durch technische und wirtschaftliche Szenarien und entwickelt Umsetzungsstrategien (F2, F3) mit technischen und politischen Konzepten. Zudem werden bestehende Standards analysiert, um Vorschriften zu harmonisieren und die Vergleichbarkeit zu gewährleisten (F4).

Energetische Erneuerungsraten im Gebäudebereich

Verschiedene energie- und klimapolitische Massnahmen von Bund und Kantonen zielen darauf ab, die energetische Sanierungsrate deutlich zu steigern. Gestützt auf diese umfangreiche Erhebung wird aufgezeigt, wie sich die energetische Erneuerungsrate in letzten Jahren entwickelt hat und wie hoch sie aktuell ist.

Kommunale Energieplanung in Volketswil

Mit Verweis auf ihre klimapolitischen Zielsetzungen und als Ergebnis ihres Energiestadtprozesses lässt die Gemeinde Volketswil ihre kommunale Energieplanung überarbeiten.

Kommunale Energieplanung Glarus

Auf Basis der kantonalen Energiegesetzrevision von 2021 überarbeitet die Gemeinde Glarus die kommunale Energieplanung mit dem Ziel einer fossilfreien Wärmeversorgung. TEP Energy unterstützt die Gemeinde mit ihren Lösungen wie der Räumlichen Energieanalyse Toolbox (REAT) und dem Gebäudeparkmodell, um damit die Energie- und Klimaziele tragfähig und wirtschaftlich effizient erreichen zu können. 

MEDIUS

MEDIUS schlägt eine Brücke zwischen grüner Finanzierung und grünen Projekten zur Dekarbonisierung von Gebäuden.

Länderspezifische Marktberichte für Gebäude

Die Erstellung von Building Market Briefs (BMB) ist eine Climate-KIC-Initiative innerhalb des Flaggschiffs Building Technologies Accelerator (BTA), die darauf abzielt, Erkenntnisse über den Gebäude- und Bausektor zu gewinnen, um kohlenstoffarme Investitionen und Skalierung zu fördern.

Energieperspektiven Schweiz 2050+

Für die Aktualisierung der Energieperspektiven 2050+ des BFE erstellen wir die Szenarioergebnisse für den Dienstleistungssektor und die Landwirtschaft. Weitere Beiträge werden in den Exkursen publiziert.

Kennwerte Gebäudekühlung

Erhebung von Kältekennwerten und Verbesserung der Datengrundlage als Hilfe für die strategische Gebäudeplanung.

WIS - Wärme Initiative Schweiz

Im Auftrag der Wärme Initiative Schweiz (WIS) wird die Dekarbonisierung des Wärmesektors bis 2050 untersucht. Zur Anwendung kommen räumliche Potenzialanalysen und das Gebäudeparkmodell Schweiz (GPM).

Aufbau der EEG-Plattform

Durch die EEG-Plattform können die erarbeiteten Aktionen aus dem EEG-Aktionsplan gemeinsam weiterentwickelt und schweizweit umgesetzt werden.

CoolCity

Abschätzung des Potenzials zur Seewassernutzung zur Deckung von Wärme- und Kältebedarf in der Stadt Zürich.

Studie zum subsidiären Verbot fossiler Heizungen

Die Schweizer Klimapolitik steht vor grossen Herausforderungen, insbesondere im Gebäudebereich. Untersucht wurden die Auswirkungen eines möglichen Verbots von fossilen Heizungen ab 2030, wenn die Klimaziele anderweitig nicht erreicht werden können.

Energiespar - Contracting

Die Steigerung der Energieeffizienz ist einer der zentralen Pfeiler der Schweizerischen Energiepolitik und Energiespar-Contracting kann einen Beitrag dazu leisten.

Erweiterung Gebäudeparkmodell für den SIA-Effizienzpfad

Mit dem erweiterten Gebäudeparkmodell werden die Primärenergie- und Treibhausgasemissionen von Neubau- und Erneuerungsprojekten mit den Zielwerten verglichen und die Wirkung energiepolitischer Zielsetzungen auf gesamtschweizerischer Ebene überprüft.